Mein persönlicher Blog

Blogbeitrag 1 

Wie mir die Decke im Wochenbett auf den Kopf fiel 

Im Jahr 2015 kam mein Sohn zur Welt. Die ersten Wochen zuhause vergingen wie im Flug. Mal Besuch von der Hebamme, mal Besuch von der Oma, mal lag ich mit meinem Baby einfach nur auf dem Sofa und schlief oder las im Buch. Doch die erste Wochen vergingen und ich verlor so langsam die Kontrolle über die Wochentage. War es Mittwoch oder schon Freitag? 

Ich genoss die Zeit zuhause, lebte das Wochenbett in vollen Zügen aus. Doch die Tage vergingen wie im Flug und das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt, breitete sich immer mehr in mir aus. 

Das Empfinden zwischen „Genieß die Zeit mit deinem Baby“ und „ich möchte wieder etwas erleben“ begleitete mich tief im Inneren und ließ sich nicht abschütteln. Nein, es wurde immer stärker.

Ein paar Tage später...

Es war ein Tag wie jeder andere, mein Sohn schlief selig im Stubenwagen und ich brachte kurz den Müll hinaus.

„Hallo Bianca“ rief meine Nachbarin. „Meine Hebamme hätte noch einen Platz in der Babymassage frei. Vielleicht hast du ja Interesse, ich mache mit Maja auch mit.“ Ich dankte ihr und sagte, dass ich es mir gerne überlegen möchte. 

Nachdenklich ging ich hinein und brühte mich erst einmal einen Kamillentee auf. Ich setzte mich an unseren Tisch und klappt den Laptop auf und gab den Begriff „Babymassage“ ein. Bislang hatte ich mich noch nie damit beschäftigt. Ich verlor mich in den wundervollen Beschreibungen der Babymassage und konnte kaum wegblicken von den entspannten Babybildern und den lächelnden Müttern. 

Ja…ich möchte das auch erleben – zusammen mit meinem Baby.

Fortsetzung folgt;-)